Naturdenkmal 8 Tannen in St. Martin am Tennengebirge

Vom Lämmerhof bietet sich ein schöner Rundweg zu den 8 Tannen (Naturdenkmal Tannenstrauch) förmlich an.

Die ca. 1,5 stündige Wanderung beginnt direkt vom dem Haus Richtung St. Martin. Den Forstweg entlang geht es rechts am Bauernhof Moosgut vorbei bis wir zum Schranken kommen. Dort lädt uns auch schon ein Hinweisschild “Naturdenkmal 8 Tannen – nur 5 Gehminuten” dazu ein, einen Abstecher zu machen. Also gehen wir den linken Forstweg entlang und tatsächlich nach ca. 5 Gehminuten sehen wir ein weiteres Hinweisschild, das uns ein kleines Stück rechts durch den Wald lockt. Und da stehen sie: 8 Tannen – wie ein Strauch – ein großer TANNENSTRAUCH.

 

 Hier ist es unheimlich schön ruhig – naja nicht ganz so ruhig – die Vögel zwitschern um die Wette – eigentlich ein Höllenlärm – aber ein schöner Lärm. Kein Mensch kommt uns entgegen – man kann die Ruhe genießen, den Wald riechen und vollkommen abschalten.

 Wir haben auch nicht darauf vergessen, die 8 Tannen gründlich zu “düngen”, damit sie noch weiter wachsen – vielleicht steht ja nächstes Jahr eine 9. Tanne dabei …. wer weiß…..

 

 Zurück gehen wir über den Naturpfad Richtung Moosgut. Der Naturpfad ist als “feucht” beschrieben – ich würd ihn eher als sehr abenteuerlich beschreiben. Also weiter geht es den Forstweg, bis wir nach ca. 10 Gehminuten zur Abzweigung “Naturpfad” kommen.

 

 Quer durch den Wald führt der Weg – am besten man hält Ausschau nach den Wandermarkierungen (rot-weiß-rot oder nur rot-weiß). Hat man Kinder dabei, kann man hier auch ein schönes Spiel machen: “Wer findet die nächste Markierung?” Sie werden sich wundern, wie schnell ihre Kinder aufeinmal sind, und das Beste dabei: sie merken gar nicht, dass sie eigenlich wandern, die Zeit vergeht so im Flug und bald hat man das Ziel erreicht. Wir wandern durch den Wald, unter umgefallen Bäumen hindurch, über umgefallene Bäume dadrüber, knapp am Abhang entlang bis zur Brücke.

 

 Bevor wir zum Bauernhof “Moosgut” kommen, müssen wir noch die Brücke überqueren. Und hier sehen wir das Moosgut – eine traumhafte Lage mit traumhafter Aussicht auf das naheliegende Tennengebirge. Für manche ist es sicherlich ein Traum hier zu wohnen – hier wo sich Fuchs und Henne Gute-Nacht sagen – für mich wär diese Alleinlage nichts.  

 

 Rechts am Bauernhof vorbei, wandern wir quer über die Wiese: wieder dieser Höllenlärm – tausende Heuschrecken zirpen hier um die Wette.  

 

Noch einmal geht es den Wald bergab und das nächste Wanderschild zeigt uns nur noch 10 Gehminuten zum Lämmerhof.

Über Georg Hedegger

Als Küchenchef, Bauer und Inhaber des Lämmerhofs ist es mir wichtig heimische und frische Produkte in unser Berghotel zu integrieren. Hofeigenes Fleisch und Tierprodukte sowie frische Forellen aus dem hauseigenen Teich sind ein wahrer Segen für das Frühstücksbuffet und das Abendmenü für unsere Gäste. Das wöchentliche Angeln & Grillen ist auch für mich persönlich immer wieder ein Highlight.

, , , , , ,