Wanderung zur Stuhlalm und Theordor-Körner-Hütte am Fuße der Bischofsmütze

Am Sonntag, den 19. Juli marschierten wir zur malerischen Stuhlalm am Fuße der Bischofsmütze. Mit dem Auto ging es zum Pommer-Parkplatz in Annaberg, wo bereits einige Autos standen. Da wir die Wanderung erst am Nachmittag starteten, haben wir nur wenige “Mitwanderer” angetroffen.

Gleich zu Beginn der Wanderung am Parkplatz standen 2 große AlmART Fahnen, die die Kinder der Volksschule Lungötz gestalteten. Nach ein paar Streicheleinheiten für Mama-Esel und Kind-Esel ging es dann auch schon los. 

Der Weg führt stetig bergauf. Man hat die Möglichkeit, einige “Abkürzungen” quer durch den Wald zu nehmen. Für die Kinder und mich waren diese Abkürzungen natürlich Pflicht, schließlich wollten wir als erstes oben angekommen sein.  Doch bald merkten wir, dass uns bei dieser steileren Wegvariante schneller die Puste ausging, und der Rest, der den “normalen”, einfacheren Weg genommen hatte, gleich schnell (bzw. gleich langsam) wie wir am Ziel ankamen.

Nach einer guten Wanderstunde konnten wir die Stuhlalm und dahinter die prächtige Bischofsmütze sehen: ein Paradies für Almwanderer und Kletterer. Bizarre Felszacken erheben sich über den grünen Weiden der Almböden.

Hier findet der Bergfex ein Paradies zwischen Donnerkogel und Bischofsmütze und eine traumhafte Sicht auf die bizarre Bischofsmütze und die Berglandschaft  am Austriaweg, der von der Gablonzerhütte zur Hofpürglhütte führt. Dazwischen liegen viele schöne Ziele: Sulzkaralm, Mahdalm und Loseggalm und eben auch die Stuhlalm und Theodor-Körner-Hütte.

Nach einer gemütlichen Rast mit Brot, Speck, Schweinsbraten und Käse bzw. einem wunderbaren Kaiserschmarrn (wohlgemerkt ohne Rosinen, dafür mit riesen Schwarzbeeren) von Hüttenwirt Albert, mussten sich die Kinder auch den den Stempel auf der Theodor-Körner-Hütte abholen. 

Die Theordor-Körner-Hütte ist nur ca. 10 Gehminuten von der Stuhlalm entfernt und liegt zu Füßen des Mandl-Kogel in einer Höhenlage von 1.465 Meter. Rund um das kleine Köpfl neben der Theodor-Körner-Hütte haben die naturliebenden Hüttenpächter einen Alpenblumengarten angelegt, in dem über zweihundert verschiedene Pflanzenarten bewundert werden können. Ein lehrreiches, botanisches Unterfangen, an dem sich Nase und Augen gleichermaßen erfreuen können.
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Wir nahmen den selben Rückweg zum Pommerparkplatz zurück. Es gibt auch noch die Möglichkeit von der Körnerhütte den alten Jägersteig in Tal zu nehmen. Auch könnte man durch das “Stuhlloch” zu den Loseggalmen weiterwandern und von dort zum Parkplatz zurück.

 

Georg Hedegger

Über Georg Hedegger

Mir war es immer wichtig heimische, frische Produkte in unser Haus zu integrieren. 2010 verpachtete unser Nachbarhof uns seinen Fischteich, was sich nach einer Weile als ein wahrer Segen für unser Restaurant und das Urlaubserlebnis unserer Gäste herausstellte. Das wöchentliche Angeln & Grillen ist auch für mich persönlich immer wieder ein Highlight. Finden Sie mich auf Google+.

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