Motorradtour Großglockner Hochalpenstraße

Eine der schönsten Hochalpenstraßen in Österreich

Die Großglockner Hochalpenstraße ist wohl eines der beliebtesten Ziele für Motorrad- oder Oldtimerausfahrten. Gelegen im Nationalpark Hohe Tauern zwischen Salzburg, Kärnten und Osttirol und mit 3.798 m der höchste Berg Österreichs das Natur- und Bergerlebnis schlechthin. Jedes Jahr ab Anfang Mai ist die Durchfahrt nach dem ,,Durchstich” möglich.

Ich selbst als leidenschaftlicher Motorradfahrer habe schon einige Strecken in Österreich, Italien, Deutschland und Frankreich absolviert aber eines ist Gewiss: ,,Am schönsten is’ immer nu dahoam!”. Wenn doch neben der Arbeit in unserem Betrieb mehr Zeit zum Fahren wäre! Wie Sie die Motorradtour Großglockner am besten anpacken verrate ich Ihnen nachfolgend.

Die Tour

Sobald im Frühjahr nach dem Durchbruch an der Grossglockner Hochalpenstraße die Tage wieder etwas wärmer und die Motorräder aus den Garagen geholt werden, bietet sich die Hochalpenstraße als erste große Ausflugsfahrt des Jahres an. Man will ja nicht einrosten!

Vom Alpengasthof Lämmerhof im Lammertal aus geht es erst einmal 80km gemütlich über die regionalen Bundesstraßen in den Pinzgau nach Fusch, kurz vor Zell am See. Hier befindet sich die Mautstelle der Hochalpenstraße ( ca. € 18,00 pro Motorrad).

Motorradtour Großglockner mit Glocknerstraße

Der Großglockner und seine Hochalpenstraße © grossglockner.at

Von hier an geht es nun ca. 30 km in Serpentinen auf das Fuschertörl (Seeehöhe ca. 2500 m, Steigung ca. 14%), den höchsten Punkt der Tour nahe des Großglockners.

Weiter geht es zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe wo man den Großglockner und den Gletscher (Pasterze) direkt vor Augen hat.

Ab hier geht es wieder hinunter nach Heiligenblut nach Kärnten. Hier fährt man weiter nach Osttirol nach Lienz und dann über die Felbertauernstraße (Seehöhe 1670 m, Steigung ca. 9%) wieder zurück ins Salzburgerland. Auch diese Straße ist eine Mautstraße (ca. € 8,00 pro Motorrad).

Weiter geht es wieder runter nach Mittersill, wo man nach gesamt ca. 220 km angekommen ist.

Von hier aus kann man sich nun entscheiden:

  • gleich durch das Salzachtal wieder zurück zum Lämmerhof (ca. 120 km) oder
  • über den Paß Thurn (Seehöhe 1270m, 8% Steigung) nach Kitzbühel über St. Johann in Tirol, Hochfilzen, Saalfelden, Maria Alm, Filzen Sattel (Seehöhe 1300 m, 15% Steigung), Dientner Sattel (Seehöhe 1350 m, 18% Steigung) und über Bischofshofen wieder ins Lammertal

Diese Strecke ist ca. 50 km weiter, also insgesamt eine Runde von 390 km wenn man die ganze Route nimmt.

Einkehrmöglichkeiten

An der Mautstelle der Großglockner-Hochalpenstraße gibt es ein nettes Restaurant für einen Kaffee oder eine Erfrischung zwischendurch, man kann sich hier auch noch einen kleinen Wildpark anschauen www.wildpark-ferleiten.at  .

Natürlich ist eine Einkehr auf dem Fuschertörl und auf der Kaiser-Franz-Josefshöhe ein Muss, die Aussicht und die herrliche Luft auf dieser Höhe muss man genießen.

Als nächste Einkehr bietet sich natürlich der Felbertauern an, nicht so hoch wie die Großglockner-Hochalpenstraße aber von der Landschaft absolut zu genießen, eine kurze Rast in dieser schönen Landschaft ist sehr zu empfehlen.

Wenn man die längere Strecke über Kitzbühel nimmt kann man einen Abstecher in die Innenstadt von Kitzbühel machen, dort ist aber meist sehr viel Trubel. Schöner ist dann die Strecke zwischen St. Johann in Tirol und Bischofshofen, hier gibt es Unzählige kleinere und größere Restaurants, Hütten, Cafes und dergleichen.

Einkehr auf der Kaiser Franz-Josephs Höhe

Einkehrmöglichkeit auf der Großglockner Hochalpenstraße © grossglockner.at

Zurück im Lämmerhof angekommen kann man dann ein verdientes Bier oder ein Glas Wein genießen und sich im Whirlpool von der Fahrt erholen und entspannen.

Worauf man achten sollte:

Unbedingt Acht geben muss man auf der Glocknerstraße und der Felbertauernstraße auf die vielen Radfahrer, hier mühen sich jede Menge Sportler auf den Berg und dann wieder runter. Durch die teilweise engen, steilen Kurven sollte man es ruhig angehen und beim überholen vorsicht walten lassen. Manchmal unterschätzen auch die Autofahrer die engen Kurven und “verirren” sich gerne mal zum Teil auf die Gegenfahrbahn, auch wenn man nicht Schuld ist, ist man als Motorradfahrer doch immer der Zweite. Dies sollte uns aber nicht von dieser schönen Tour abhalten.

Georg Hedegger

Über Georg Hedegger

Mir war es immer wichtig heimische, frische Produkte in unser Haus zu integrieren. 2010 verpachtete unser Nachbarhof uns seinen Fischteich, was sich nach einer Weile als ein wahrer Segen für unser Restaurant und das Urlaubserlebnis unserer Gäste herausstellte. Das wöchentliche Angeln & Grillen ist auch für mich persönlich immer wieder ein Highlight. Finden Sie mich auf Google+.

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