Skiurlaub mit Skilehrerin

Nach einer Doppelstunde doppelt so viel Spaß beim Skifahren

Ein/e Skilehrer/in brauchen nur Anfänger! Das ist ein weitverbreiteter Irrglaube. Aus jahrelanger Erfahrung kann ich euch versichern, dass bereits eine Doppelstunde das Fahrvergnügen um vieles steigern wird!

Skikurs

Sind Skistunden nur für Kinder oder auch für erfahrene Skifahrer? (c) Skischule Russbach

Wieso sollte ich eine/e Skilehrer/in brauchen?

Wer kennt folgende Situation nicht: Du hast dir gerade ein neues Handy gekauft und findest dich überhaupt nicht zu Recht. Alles sieht anders aus, wo vorher die „Zurück-Taste“ war ist jetzt der „Homebutton“. Nicht nur unsere Handys verändern sich, auch unsere Ski sind nicht mehr mit jenen vor 10 Jahren vergleichbar. Bei jedem Handy ist eine Bedienungsanleitung dabei, so etwas sucht man beim Ski vergeblich.

Sozusagen kann man nun die Skilehrerin mit einer Bedienungsanleitung vergleichen. Wie muss  ich mit dem Ski umgehen? Wie soll ich mich bewegen? Wie belaste ich ihn richtig? Welche Technik hilft mir bei Matsch/Tiefschnee/Buckeln*? Wie muss ich mich verhalten, damit ich den Ski lenke und nicht der Ski mich. Tja, das kann ich aus der Ferne leider auch nicht beurteilen, dafür gibt es Skistunden.
*Buckel ist ein österreichisches Wort wenn der Schnee (besonders im Frühjahr) kleine Hügeln bildet.

Skilehrer lehrt Bugelpiste

Der erste Schwünge im Tiefschnee sind eine echt Herausforderung! (c) Skischule Russbach

Warum es keinen Universaltipp gibt

So wie jede Person einen eigenen Gang hat, hat auch jede/r einen eigenen Fahrstil. Oft sind es nur kleine „Fehler“ die ausgebessert werden müssen. Ist der Talski vor dem Bergski, ändert es die Fußstellung, die Hüftstellung und der Oberkörper zeigt in die falsche Richtung. Alles ist verdreht und das Fahrvergnügen leidet. Es gibt also nicht DEN TIP für jeden.

Skifahren üben

Übung macht den Meister – auch beim Skifahren! (c) Skischule Russbach

Faktoren die das Lernen beeinflussen

  • Jede/r lernt unterschiedlich schnell und jede/r hat andere Talente. Ich kann gut Skifahren, aber nicht singen. Ein Gesangslehrer müsste viel Zeit und Geduld investieren. Das bedeutet aber nicht, dass es mit ein paar Tipps nicht leichter fällt, wenn ich motiviert dazu bin mich zu verbessern.
  • Angst ist ein Faktor der uns davor beschützt ein zu hohes Risiko einzugehen. Übertriebene Angst macht aber genau das Gegenteil, es lähmt uns, wir verkrampfen und die Sturzgefahr erhöht sich. Gemeinsam mit einer Skilehrerin kann man sich in unbekanntes Terrain wagen. Wir haben Erfahrung und das Können euch sicher zu (beg)leiten. Wer einmal seine Angst überwunden hat, schafft es beim nächsten Mal auch alleine.
  • Kinder tun sich bekanntlich leichter, doch auch als Erwachsener kann ich noch etwas lernen. Das hat auch den Vorteil, dass ich die Hintergrundinformationen besser verstehe. Die Erklärung des sogenannten „Alpinen Fahrverhaltens“ zeige ich einem Kind spielerisch, einem Erwachsenen erkläre ich es und wir üben es gemeinsam.Gerade im Alter sind Skistunden empfehlenswert

Mit dem Alter wird es physisch und psychisch schwieriger. Viele unserer Gäste verbringen nicht den ganzen Winter auf der Piste, sondern eine Woche im Jahr. Das man sich da nicht zu 100 % sicher fühlt ist mehr als verständlich. Viele haben auch ein „kaputtes“ Knie, eine steife Hand oder sonstige (alte) Verletzungen.

Zudem hat sich die Technik komplett verändert. Man quält sich irgendwie die Piste runter, mit den Enkerl hält man sowieso nicht mehr mit. Auch hier können Skilehrer/innen helfen! Wir können auf die individuellen Bedürfnisse oder Verletzungen eingehen. Wir können euch das Gefühl der Sicherheit zurückgeben!

brauche ich als fortgeschrittener schifahrer einen skilehrer

Egal wie gut man bereits fährt – gute Übungen für die perfekte Haltung am Ski gibt es immer! (c) Skischule Russbach

Vorbereitung für einen unfallfreien Skiurlaub

Die letzten paar Wochen vorm Urlaub noch fleißig Überstunden machen und zu Hause nach getaner Hausarbeit noch ein bisschen Fernsehen. Nach 10 Stunden Autofahrt abends im Hotel angekommen, tot müde und dann eine Woche jeden Tag 5 Stunden Skifahren. Das ist mehr als verständlich und doch nicht vorteilhaft für einen unfallfreien Skiurlaub. Skifahren ist ein Sport und ja auch ich spüre meine Muskeln nach einem langen Tag auf der Piste. Der Unterschied ist, dass ich es gewohnt bin. Die meisten Unfälle passieren kurz vor Tagesende, wenn der Körper müde ist und die Konzentration nachlässt.

Viele Verletzungen würden sich vermeiden lassen, wenn man sich auf den Skiurlaub richtig vorbereiten würde. Es ist nicht nötig jeden Tag ins Fitnessstudio zu gehen und eine Stunde zu trainieren. Wenn ihr mehrmals die Woche für ca. 20 Minuten zu Hause trainiert reicht das! Ihr werdet merken, ein bisschen trainieren tut auch im alltäglichen Leben gut, nicht nur beim Schifahren! ;)

Skifahren ist anstrengend.

Skifahren macht viel Spaß, zählt aber als Sport und ist sehr anstrengend!

Fit für den Skiurlaub – was jede/r zu Hause tun kann

Meine Top-Empfehlung wäre 2 – 3 mal wöchentlich Yoga zu machen, das stärkt sowohl die Bein- Rumpf- und Rückenmuskulatur als auch Gleichgewicht und Körperspannung. Es reichen aber auch ein paar einfache Übungen aus. Am besten variierst du, dann wird es nicht langweilig.

  • Kniebeugen ( 2 x 15 Wiederholungen)
  • Ausfallschritt (15 Wiederholungen pro Seite)
  • Seitstütz (2 x 30 sek pro Seite halten)
  • Schwimmer (3 x 15 Wiederholungen pro Seite)
  • Abfahrtshocke (4 x 30 sek halten)
  • Box-Jumps (5 – 8 Sprünge, 4 Wiederholungen)
  • Standwaage (2 x 60 sek halten)

Ihr könnt auch eine Familienchallenge daraus machen. Wer schafft mehr Kniebeugen? Wer bleibt länger in der Abfahrtshocke? Wer jammert am wenigsten? Wer ist am fleißigsten?

Auf der Piste bist du sicher unterwegs? Wie wär‘s mit Tiefschnee?

Du bist ein fortgeschrittener Skifahrer? Du hast Spaß am Skifahren? Deine Technik ist auch ok? Du beginnst dich etwas zu langweilen? Dann würde ich dir einen Halb- oder Ganztag abseits der Piste empfehlen! ABER ganz wichtig: NIE ALLEINE. Einfach den Spuren im Schnee zu folgen endet im Märchen mit einem Prinzen, hier im schlimmsten Fall mit der Bergrettung.

Skistunden im Tiefschnee

Besonders bei Nebel oder Schneefall kann man schnell den Überblick verlieren wo man sich befindet.

Sich in unbekanntes Gelände zu wagen ist nicht mutig, sondern dumm. Viele Spuren enden in steilen Rinnen oder Schluchten. Ein/e Skilehrer/in kann dich nicht nur begleiten, dir die geilsten Abfahrten zeigen, sondern hat auch die richtige Ausrüstung für dich! Um richtig Off-Piste fahren zu können benötigst du eine vollständige Lawinenausrüstung. Pisten sind immer lawinensicher. Abseits der Markierungen trägt jede/r selbst die Verantwortung. Als Skilehrerin bin ich jeden Tag top informiert und weiß wann es zu gefährlich ist. Ein minimales Restrisiko bleibt natürlich immer, deswegen die Ausrüstung.

Tiefschnee für Anfänger

Fernab vom Trubel, alleine in der Natur – es gibt nichts schöneres!

Brauche ich als fortgeschrittener Skifahrer also einen Skilehrer? Ich denke wenn ihr meinen Eintrag gelesen habt dann dürfte euch die Antwort nun klar sein! Man lernt nie aus im Leben und ein/e Skilehrer/in kann euch dabei bestens unterstützen!

Check dir deine persönliche/n Skilehrer/in

Bei uns im Berghotel Lämmerhof bekommst du neben professioneller Beratung auch deine eigene Skilehrerin. Egal ob für Anfänger oder Fortgeschrittene, einer Stunde oder mehreren Tagen du wirst einen Unterschied merken. Versprochen!

Skilehrerin im Freeridekurs

Skilehrerin bin ich nun seit 10 Jahren, doch das Skifahren ist weit mehr als nur ein Beruf für mich.

Du suchst dir aus wo. Im Anfängergelände der Skischule Russbach, beim Schlepplift vorm Hotel oder im und rund um das Skigebiet Dachstein West.

Infos für Preise und Verfügbarkeit findest du auf der Homepage der Skischule Russbach. Für Privatstunden mit mir, schreib uns eine E-Mail (info@laemmerhof.at) oder sprich mich direkt im Hotel an.

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Über Theresa Thaler

Als angehende Yoga-Trainerin mache ich momentan mein Hobby zum Beruf. Außerdem habe ich eine Leidenschaft für alte Handwerkskunst wie Brotbacken und regionale und saisonale Küche. Als Pädagogin und Skilehrerin habe ich zudem ein großes Herz für Kinder.

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